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| Behälter |
Unter den Begriff "Behälter" werden viele unterschiedlich aussehende Mittel, die der Beförderung und dem Transport von Gegenständen oder Waren dienen, subsummiert. Behälter können verschlossen oder unverschlosssen sein und für die diversesten Beanspruchungen gefertigt werden, sodass sie teilweise noch über zusätzliche Unterböden verfügen, um das im Hohlraum gelagerte oder transportierte Gut durch eine Hülle von der Umwelt zu trennen.
Ein Behälter ist widerstandsfähig, mit einem bestimmen Transportraum von weniger als einem Kubikmeter (Kleinbehälter) oder mehr als einem Kubikmeter (Großbehälter) ausgestattet und kann auch ohne Umladung des Inhalts verwendet werden. Die Handhabung eines Behälters sollte leicht sein, denn er muss zur praktischen Nutzung oft problemlos Be- und Entladen werden können.
Behälter können auch als Innen-oder Zwischenverpackungen genutzt werden. Dazu zählen einfache Kisten, Flaschen, Kannen, Dosen, Fässer, Hülsen und Tanks sowie Behälter, die gemeinhin als Container bezeichnet werden. Container kommt vom Englischen "to contain = enthalten" und bezeichnet damit Gefäße, die der Lagerung oder dem Transport dienen und im Containerbereich oft auch als Gefahrengutschutz verwendet werden, wobei man unter einem Container speziell einen Behälter genormter Größe versteht.
Die als Container bezeichneten Behälter werden in Groß-und Klein oder Mittel-Container unterschieden und im Güterverkehr als genormte Transporteinheiten unterschiedlicher Bauart bezeichnet. Unter den Begriff des Behälters im Sinne eines Containers fallen keine normalen Umschliessungen und auch keine Fahrzeuge.
Für Frachten sind die Frachtbehälter in der Regel Großbehälter, die im Straßen-, Schienen-, Wasser- und Lufttransport gebraucht werden.
Gerade im Gewerbebereich kann ein Behälter auch als Gefahrenschutz für Stoffe genutzt werden, die z.B. giftig oder umweltschädlich sind, und der Behälter bildet hier eine wichtige Trennung zur Außenwelt. Die Waren, die in Behältern gespeichert oder transportiert werden, können in flüssiger, gasförmiger oder fester Form vorliegen. Behälter sind in diversen Herstellungsmaterialen auf dem Markt vom Kunststoffbehälter, Stoffbehälter, Kartonbehälter bis hin zu Metall- und Glasbehältern vieler Anbieter.
Im Gewerbe ist nicht nur die Nutzung von Behältern unerlässlich, sondern es hat sich auch ein Zweig von Behälterherstellern etabliert, die die vielfältigen Behälter nicht nur produzieren, sondern auch vermieten oder leasen. Sowohl in der Warenwirtschaft, der Sicherstellung von Produktkonsistenzen als auch der Müllentsorgung oder dem Behälterbau, der Schifffahrt oder für den Zoll gibt es unterschiedliche Anforderungen an die Behälter.
Dafür existiert sogar ein anerkannter Handwerksberuf des Behälter- und Apparatebauers, der aus Kupfer und Metallen Behälter oder Bauteile und Bauteilgruppen für Behälter herstellt. Darunter fallen auch Apparate, sowie die heutzutage hochmodernen Heizungsbehälter oder Gas-und Wasserbehälter.
Man unterscheidet zwischen stabilen und mobilen Behältern, wobei z.B. geschlossene flexible Behälter für die Lagerung bzw. Zwischenlagerung von Flüssigkeiten einsetzbar sind. Die als Tanks bezeichneten Behälter lassen die Inhalte nicht mit der Außenluft in Verbindung kommen und werden dort eingesetzt, wo eine schnelle und flexible Lagerung von Flüssigkeiten gebraucht wird. Manche können sogar gefaltet werden und sind im ungenutzten Zustand besonders leicht.
Sie finden Anwendung in der Lebensmittellagerung, für künstliche Wasserreserven, Löschwasser, Abwasser, industrielle Flüssigkeiten, in Klärwerken oder bei der Güllelagerung. Zu den Vorteilen der flexiblen Behälter gehören ihre lange Lebensdauer, ihr schneller Aufbau und das geringe Gewicht. Sie bekommen teilweise Gewerbegarantien von 10 Jahren. |
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Stapelbehälter sind Behälter, die es auf Grund ihres Innenvolumens erlauben, das Ladegut zu stapeln, als auch im Leerzustand ineinander zu schachteln. Diese Eigenschaft wird insbesondere im produzierenden Gewerbe gebraucht. Die Stapelbehälter werden außerdem oft für den Material- und Einzelteiltransport des eigenen Werkes verwendet. Außerdem finden sie Anwendung bei der Beförderung von Lebensmitteln und Postsendungen. Sie werden in den unterschiedlichsten Größen (in Liter gemessen) mit und ohne Bedeckung oder Verschluss angeboten. Ladegut kann damit optimal platzsparend verpackt werden.
Stapelbehälter sind in der Regel vom Durchmesser an der Öffnung größer als am Boden, da sie sich stufenweise oder kontinuierlich verjüngen. Diese Eigenschaft merkt man auch, wenn man die Stapelbehälter selbst stapelt und sie ineinanderzupassen scheinen. Die Wände von Stapelbehältern sind meist starr. Sie werden aus den unterschiedlichsten Materialien hergestellt z.B. Kunststoff, Stahl bzw. andere Metalle.
Schüttgutbehälter sind in der Regel aus Stahlblech gefertigt und verfügen neben profilierten Stahlblechwänden und Böden und z.B. V-Randleisten über eine glatte schräge Schüttwand. Die Standardgrößen liegen bei 500 – 2.000 Liter Fassungsvermögen.
Um einen Schüttgutbehälter zu entleeren, benötigt man eine Stahlblechtraverse. Das Auskippen kann vom Staplersitz aus mit Seilzug erfolgen. Anwendung und Gebrauch finden Schüttgutbehälter in der Industrie und insbesondere auch der Landwirtschaft. Sonderausstattungen haben stabile Krallenfüße zum sicheren Stapeln und Deckel, spezielle Innensäcke, Beschichtungen oder antistatisches Gewebe oder Drehzapfen an den Seiten.
Zu den Schüttgutbehälten kann man Tagesbehälter, Kleincontainer, Mehrkammercontainer, Container-Andockstationen und Mischcontainer zählen.
Schüttgutcontainer werden oft für die innerbetrieblichen Transporte von Schüttgüter gebraucht und können mit einem Gabelstapler oder Kran transportiert werden, wenn sie ein Stahluntergestell besitzen. Da Schüttgutcontainer meist aus Aluminium und nicht aus Stahl gearbeitet sind, sind sie sehr leicht.
Sie können gestapelt werden und damit Platz sparen helfen.
Silobehälter sind besonders zum Transport und zur Lagerung von Getreide, Kraftfutter, Schüttgut, Kleinteilen oder Wertstoffen und anderen Agrarprodukten sowie universellen Einsätzen in Betrieb. Sie haben Fassungsvolumen von bis zu 1.000 Liter und Entleerungsöffnungen bis zu 300 x 300 mm.
Die Entleerungsöffnung ist ungefähr 12 cm vom Boden entfernt und ermöglicht somit eine unproblematische
Entleerung, die mit Scherenhebelverschluss gesteuert und dosiert werden kann. Das gelingt insbesondere gut über Gruben. Silobehälter sind aus rostfreiem Stahl gefertigt und können mit Staplertaschen, Stapelecken, einem wasserdichten Verschluss-Schieber und zusätzlichen Rollen (Bockrollen oder Vollgummi zum Fahren) ausgestattet sein, wobei es auch stabile Varianten gibt, die fast immer kranbar sind. Oft sind sie mit Abstellfüßen versehen und können dadurch sogar leicht gefahren werden.
Der eigentliche Silobehälter ist in der Regel aus pulverbeschichtetem Stahlblech und mit einem Grundrahmen aus Profilstahl versehen. Individuelle Zusatzlösungen können wasserdichte Verschlussschieber oder Feststeller an den Lenkrollen sein.
Lagersichtbehälter haben, wie es der Name schon ahnen lässt, die Eigenschaft, dass sie durch große Sicht-und Greiföffnungen und verschliessbare transparente Frontschieber die gelagerte oder transportierte Ware sichtbar halten. Lagersichtboxen mit Grifföffnungen an der Frontseite sind dennoch verschließbar und können leitfähige Fenster besitzen, sowie je nach Wunsch mit Aufhänger und fahrbarem Tischgestell versehen sein. Sie können durch verstärkte Rippenböden für hohe Gewichte geeignet sein und durch Rollbahnen förderbar. Lagersichtbehälter sind aus Stahlmaterial z.B. Profilstahl mit Rundsicke und Lackierung unterschiedlicher Farben.
Damit Lagersichtbehälter auch gestapelt werden können, sind in der Regel Stapelwinkel aufgeschweißt, die ein problemloses Stapeln ermöglichen. Winkeleckfüße und zusätzlich profillierte Bodenteile geben einem Lagersichtbehälter einen hohen Widerstand und Standfestigkeit. Lagersichtbehälter können von 1.000 kg bis 4.000 kg fassen und haben festgesetzte Stapelhöhen. Durch den Profilstahl haben Lagersichtbehälter eine lange Lebensdauer und einen hohen Gebrauchswert.
Bügelbehälter sind Behälter mit Stahlblechwänden und Stapelbügeln aus Flachstahl. Durch die Stahlbügel ist es leicht die Bügelbehälter übereinander zu stapeln, was wiederum zu einem Platzvorteil führt. Oft sind die Böden mit manuell oder maschinell hergestellten rinnenförmigen Vertiefungen im Blech (Rundsicken) versehen, was den Bügelbehältern eine excellente Standfestigkeit und Rutschfestigkeit gewährt. Auch die Stahlblechwände der Bügelbehälter sind oft profiliert. Der obere Teil von Bügelbehältern kann durch geschlossene Dreikantumschläge verstärkt sein. Bügelbehälter werden nach Volumen, Füllhöhe, Auflast und Tragkraft bemessen und hergestellt. Sie können z.B. 150 - 600 Liter umfassen und bis zu 2.000 kg Tragkraft besitzen. Fast alle Bügelbehälteranbieter haben neben den Standardvarianten auch individuelle Abmessungen zur Fertigung bereit. Teilweise sind Bügelbehälter auch gleichzeitig sogenannte Drehstapelbehälter, die einen Deckel besitzen, der aber abgenommen werden kann um die Bügelbehälter mit einklappbaren Bügeln zu stapeln. Diese Variante ist nach einer halben Drehung im Leerzustand auch zusammensteckbar. Dadurch sind sie besonders wirtschaftlich und platzsparend.
Gitterbehälter sind Konstruktionen aus Stahlblech, die Gewichte bis zu 1.000 kg lagern und transportieren können. Sie sind solide Behälter. Die Wände sind aus Schweissgittern unterschiedlicher Stärke und unterschiedlicher Maschenweite mit Stahlblecheckpfosten, die teilweise noch zusätzlich verstärkt sind. Sie können mit 2-teiligen, Längswänden zum rausnehmen bestückt sein.
Der Boden kann aus unterschiedlichen Materialien wie Holz, Drahtgitter oder Stahlblech gefertigt und zusätzlich mit profiliertem Stahlblech verstärkt sein. Das sorgt für Festigkeit. Er ist mit dem umlaufenden Wikelstahl verschweisst. Der Bodenrahmen ist aus Winkeleisen. In der Regel sind Stapelfüße angebaut und die Gitterbehälter können problemlos übereinander gestapelt werden. Gitterbehälter können bedeckt oder mit halbklappbarer Längswand verschlossen sein.
Zur Sicherheit sind Gitterbehälter feuerverzinkt und für den Transport der Behälter mit Stapeltaschen und Kranösen versehen. Die Stapel und Nutzhöhen, Auf-und Traglasten sind unterschiedlich.
Klappbodenbehälter sind stabile Stahlkonstruktionen konischer Bauweise, die meist Wände und Bodenklappen unterschiedlicher Stärke (circa 3-6mm) besitzen und insbesondere zum Sammeln, Lagern oder Umfüllen von Werkstoffen und Schüttgütern genutzt werden können. Sie sind robuste Schweißkonstruktionen, deren Wände glatt sind, damit keine Rückstände verbleiben. Der Behälterrand kann mit unten rohrförmigen Umschlagleisten verstärkt sein. Die Bodenklappe mit Zentrierwänden kann über einen Seilzug vom Staplersitz aus entriegelt werden. Ruckartiges Herunterschlagen bei der Entleerung wird durch eine Gummifederung verhindert. Die Bodenklappe, die Öffnungswinkel bis zu 90° hat, schließt selbstständig beim Aufschlagen.
Die Klappbodenbehälter sind oft mit Unterfahrhöhe gebaut, sodass sie mit Gabelstabler oder Kran gut fortbewegt werden können. Das Fassungsvolumen von Klappbodenbehältern ist unterschiedlich. (z.B. 0,5-2,0 Kubikmeter) Es bestehen Abrutsch-und Auskippsicherungen. Klappbodenbehälter sind 4-fach stapelbar und oft mit Sonderzubehör wie Lenk-und Bockrollen, hoher Tragfähigkeit und Feststellern gebaut. Teilweise sind die Klappbodenbehälter mit verzinktem Deckel gefertigt. Als Sonderwunsch kann ein Flüssigkeitsabscheider oder Räder integriert sein.
Faltboxen sind eine besonders praktische Form der Lagerungs-und Transportmöglichkeiten für spezielle Güter. Sie sind durch die robuste Ausführung für den harten Transportalltag geeignet und können zertifiziert nach DIN ISO 901/2000 gekauft werden.
Von verschiedenen Anbietern werden sie z.B. als auch 300 x 200 mm, 400 x 300 mm, 600 x 400 mm oder
800 x 600 mm oder in Sondermaßen verkauft. Einige Modelle haben für eine besonders hohe Mobilität Rollwagen bzw. Rolluntersätze und besondere Design-Formen.
Zur leichten Handhabbarkeit für Transportbelege, sind an einigen Faltboxen Etikettentaschen oder Beleghalter
angebracht. Faltboxen haben viele Vorteile. So kann man Lager- oder Transportkosten durch eine Volumenreduzierung von bis zu 80% erreichen. Der Transportraum kann durch lotrechte Innenwände voll ausgenutzt werden und Verrippungen sorgen für hohe Trag -und Auflasten. Die Faltbox kann auf Grund ihres glatten Bodens ohne Probleme verschoben oder aber durch Zusatzrolluntersätze gerollt werden. Scharniere bieten eine lange Haltbarkeit. Faltboxen können durch Stirnteilsicherungen gegen Diebstahl geschützt werden.
Sehr wichtig ist die leichte Reinigung der Faltboxen, da sie über glatte Innenflächen verfügen. Der Auf- bzw. Zusammenbau ist einfach und durch individuelle Kennzeichnungen und Deckel oder Verplombungen schnell und gut möglich. Die Anwendungsbereiche für Faltboxen sind vielfältig und reichen von Multimediaverpackungen, Filialdistributionen oder Telekommunikatinsproduktverpackungenen über optimale Kundenverpackungen bei Elektronik und anderen Artikel über die Lagerung von Drogerieprodukten mit Etikettier- und Barcodeunterstützung bis hin zum Einsatz in der Automobilindustrie. Hier können lange Rückleuchten oder Sitze, die sonst sperrig und schlecht zu verpacken sind einfach durch eine Faltbox verstaut werden.
Zur Sicherheit des Pack- oder Lagergutes können anscharnierte Deckel und Plomben angebracht sein.
Gießerei-Formkästen sind Transport- oder Lagerbehälter, die z.B. aus Edelstahl mit einer bestimmten Gießtechnik gegossen werden oder auch durch mechanische Schweißkonstruktionen gebaut sein können.
Sie haben eine Wandstärke von 6-10 mm und sind in diversen Höhen und Auflageflächen lieferbar.
Oft sind sie mit weiteren Höhen kombinierbar.
Einige Marken bieten die Gießerei-Formkästen mit besonderen Umlaufprofilierungsrillen (Wellenprofil) an.
Die Formkästen sind Konstruktionen für schwere oder große Gussstücke, die eine hohe Stabilität und Verwendungsfreiheit besitzen. Die Formkästen, die durch eine Schweißkonstruktion gefertigt sind, sind gewichtsärmer und preisgünstiger als die gegossenen Gießerei-Formkästen. Diese Formkastenform besitzt in der Regel äußere Verstärkungsleisten, die statisch berechnet und konstruiert sind.
Exportkisten werden in unterschiedlichsten Varianten oft direkt je nach Kundenwunsch aus Schalung, Sperrholz, rohen Brettern, Nut-oder Federbetten und Spezialpaletten oder Containerböden gefertigt. Sie werden als Leichtbaukiste, für den Containerstau, Schwergutkiste oder Luftfrachtkiste uvm. gebraucht. Häufig sind sie mit Spezialfolien oder Deckelabdichtungen ausgestattet und erfüllen die Anforderungen der International Plant Protection Convention (IPPC) für den weltweiten Export und Einfuhrvorschriften für Packmittel aus Vollholz.
Erwerben kann sie der Kunde zerlegt oder zusammengebaut. Die Anforderungen an Exportkisten werden über die ISPM 15 (International Standards for Phytosanitary Measures) "Guidelines for Regulating Wood Packaging Material in International Trade" erfüllt. Diese beinhalten z.B. dass die Verpackungen aus Vollholz mit einer halbstündigen Hitzebehandlung (HT) bei Temperaturen von 56 Grad Celsius behandelt sein müssen, eine technische Trocknung erfahren und dann mit einer chemischen Druckimprägnierung (CPI) versehen werden und eine Begasung mit Methylbromid (MB - methyl bromide) erfahren. Dann erfolgt die Markierung der Verpackung, wobei die Kennzeichnung an zwei gegenüberliegenden Seiten der Verpackung dauerhaft und gut lesbar angebracht sein muss. Desweiteren sind spezielle Kennungen über die Region, die Registrierungsnummer, das Pflanzengesundheitsamt, und der Verpacker/Versender anzugeben. Diese speziellen Anforderungen an Exportkisten werden vom zuständigen Amt jährlich überprüft.
Faltkisten oder Faltschachteln sind ein weiterer praktischer Einlagerungs-und Transportbehälter. Sie sind in der Regel aus Holz oder Karton gefertigt und bestehen oft nur aus zweiteiligen Kartons mit Ober- und Unterteil, das durch Drahtheftung, Klebestreifen oder Laschen mit einem Deckel oder einer Bodenklappe verbunden ist. Die Kiste entsteht durch die jeweils durch Faltlinien verbundenen Längsseitenwände und Querseitenwände und mit Bodenklappen angelenkte Seitenwände, die sich an den gegenüberliegenden Längsseitenwänden beim Umklappen überdecken. Sie können einfach zusammengefaltet werden und bieten dadurch einige Vorteile. Dazu gehören z.B. die Leichtigkeit der Faltkiste, die eine Gewichtseinsparung von bis zu 60% verspricht, der geringe notwendige Platz, das geringe Transportvolumen, die dennoch vorhandene Stabilität, Witterungsbeständigkeit und die Tatsache, dass Faltkisten gestapelt werden können.
Die Standardmaße von Faltkisten variieren je nach Anbieter etwas, liegen aber oft bei einer Höhe von 1.500 bis 2.000 mm, wobei durch moderne Stanzwerkzeuge jederzeit Sondergrößen zur vollen Kundenzufriedenheit gefertigt werden können. Die Wände können 6-12 mm dick sein und aus Sperrholz oder Karton bestehen. Die Faltkiste kann leicht errichtet werden und wird an den Kanten, am Boden oder an den Deckelklappen verschlossen.
Durch die Leichtigkeit im Aufbau und das Gewicht sind Faltkisten sehr gut für die Land-, Luft- und Seefracht geeignet und können sowohl mit IPPC (den weltweiten Einfuhrvorschriften für Holzpackmittel) als auch Zulassung für Gefahrengüter gekennzeichnet werden. Sie sind für alle Klimazonenen geeignet, da sie Feuchtigkeits -und witterungsbeständig sind.
Faltkisten sind leicht stapelbar und können durch Umreifung noch zusätzlich gesichert werden. Zudem sind sie unterfahrbar und damit für Gabelstabler leicht zu bewegen. |
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